Hallo und willkommen Messor cephalotes Aufzucht und Haltung Messor cephalotes Entwicklungszeiten Herkunft: Zentralafrica & Ostafrika Anlagentemperatur: 24 - 26°C Nesttemperatur: 24 - 26°C Arena: Trocken & Raumfeuchtigkeit Nest: Leicht feucht mit Belüftung Futter: Verschiedene Körner & Insekten Trinken: Wasser
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Ein weiteres, hoffentlich ein erfolgreiches Jahr, meiner Messor cephalotes Haltung beginnt. Könnt Ihr Euch noch an den Start dieses Volkes erinnern? Stimmt ist schon ein wenig her, im November 2019 war es. Eine Königin mit 2 etwas zu groß geratenen Arbeiterinnen, die nach damaliger Vermutung aus dazugegeben Puppen (Pushen) geschlüpft sind. Aus heutiger Sicht, sehe ich das als bestätigt, es schlüpfen durchaus Arbeiterinnen die deutlich kleiner sind als die beiden, damaligen Königinbegleiterinnen. Wie nachzulesen, das hat nicht geschadet, das Volk hat sich über die Jahre prima entwickelt. Nachdem es anfangs mit einer guten Entwicklung der Arbeiterinnenanzahl voran ging, gab keine wesentlichen Einbrüche, funktioniert es momentan nicht richtig, die Arbeiterinnenanzahl stagniert bei etwa 2000. An für sich vollkommen ausreichend um Messor cephalotes halbwegs natürlich beobachten zu können. Richtig viele Ameisen die dazu verdonnert sind herumzulungern, weil ihnen in der Haltung die Beschäftigungsmöglichkeiten fehlen, es wird ihnen ja quasi alles vor die Tür gelegt, bringen kaum noch Brauchbares für Beobachtungen. Von der Seite betrachtet sind allemal genügend Arbeiterinnen vorhanden. Messor barbarus bringen es auf deutlich mehr Ameisen, möglicherweise taugen die nicht als zahlenmäßiger Vergleich für Messor cephalotes. Möglich auch, das im Netz vorhandene Videos viel mehr Arbeiterinnen suggerieren. Wie auch immer es bleibt interessant wie sich die Haltung entwickelt, ob die Arbeiterinnenanzahl weiterhin stagniert oder sogar rückläufig wird. Erste Anzeichen, damals nicht als solche erkannt, reichlich große Larven. Euphorisch gewertet, das werden richtig große Majorarbeiterinnen. Erste Skepsis, die hören ja gar nicht auf zuwachsen und baldige Erkenntnis, das können nur Jungköniginnen werden und so ist es auch gekommen, bis dato kaum noch zählbar. An für sich sind es sehr große, schön gefärbte Ameisen, die in der Haltung allerdings zu nichts nütze. Wie Euch sicherlich bekannt, diese Ameisen müssen fliegen, sonst wird es nichts mit einer Begattung. Und es fehlt zudem ganz was wesentliches, es gibt keine Männchen. Schade, schade sind wirklich sehr schöne Tiere. Was gäbe ich dafür ihnen ein Leben wie sie es in der Natur verrbringen, zu ermöglichen. Nicht immer ist Ameisenhaltung von Erfolgserlebnissen gekrönt. Wie ihr sicherlich mitgelesen habt, um die Aufzucht von Jungköniginnen zu beenden, habe ich keine Insekten mehr verfüttert, ein gescheiterter Versuch den ich abbrechen musste. Vermute das sich daraus eine zeitweilige Unterversorgung der Larven ergeben hat, resultierend missgebildete Jungköniginnen, richtig ergründen werde ich das wohl nicht können. Auch heute schlüpfen sie noch. Verkrüppelte Flügel die zu nichtts mehr taugen. Na ja, das sie nicht schwärmen ist es auch nicht weiter tragisch. Wie es wohl aussieht wenn derart große Königinnen in der Natur zu Hunterten abfliegen um ihr Nest zu verlassen, sicherlich mehr als beeindruckend. Weiterhin ist kein Ende abzusehen, Larven verpuppen sich Normal sehen ihre Flügel so aus, weitere Königinnen erden schlüpfen. schön gezeichnet und ganzschön groß.
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Wo soll das noch hinführen? Bereits heute gibt es eine düstere Bilanz.
Gesammelte Messor chephalotes Königinnen
Weit mehr als 100 Königinnen, mehr als mühselig diese heraus zu fangen. Nur selten kommen sie bis in die Arena um zu schauen ob das Wetter fürs Schwärmen taugt. Um sie nicht unnötig leiden zulassen, werden die Königinnen kurzzeitig eingefroren.
Gerade gesehen, verkrüppelte, nicht lebensfähige Königinnen werden von Arbeiterinnen in die Arena gezerrt und entsorgt.
verkrüppelte Messor cephalotes Königin verkrüppelte Messor cephalotes Königin verkrüppelte Messor cephalotes Königin
Die Natur ist zweckdienlich und grausam, was nicht taugt wird entfernt.
Diese, für mich übermäßige Jungköniginnenaufzucht, sehe ich als ursächlich dafür, dass keine großen Arbeiterinnen mehr aufgezogen werden. Mittelgroße nur wenige, hauptsächlich nur kleinere. Die könnten glatt als Pygmäen (erste, kleine Arbeiterinnen die in der Gründungszeit von einer Königin aufgezogen werden) durchgehen.
Messor cephalotes Larven
Stellt sich die Frage, verläuft so eine Entwicklung auch in der Natur ab, soweit bekannt eher nicht. Alles ausgelöst durch eine nichtvorhandene Möglichkeit eine Ruhephase einzulegen? Wenn ja, wie müsste diese gestaltet sein, Insektenreduzierung reicht alleine nicht aus, tefere Temperaturen, denkbar, so wie die Anlage gestaltet ist, nicht machbar. Ohne Anreize kommen sie selber nicht auf diese Idee und nicht ausschließbar das ich damit falsch liege.
Messor cephalotes Eierpulks
Das sie nichts von ruhen halten, machen sie sehr deutlich. Unermüdlich legt ihre Königin neue Eier.
Noch eine Randbeobachtung
Spurensuche, was für Gründe kann es geben?
Das sie für gekochtes Eigelb nehmen, dieses Insekten sogar vorziehen, hatte ich schon geschrieben.
Messor cephalotes futtern Katzenfutter Messor cephalotes futtern Mett
Das hier kennt Ihr sicherlich, die Ameisen sind richtig wild darauf. Da werden sie richtig schnell um alles zu zerlegen und einzutragen. Dutzende von Arbeiterinnen brauchen nicht lange und alles ist weggeputzt.
Gleiches Verhalten wenn es nicht ganz trockenes Katzenfutter gibt. Sie legen Wert auf einen hohen Fleischanteil.
Dazu noch reichlich Körner und verschiedene Insekten. Am Futter kann ihr derzeitiges Nachwuchsaufzuchtverhalten schwerlich liegen.
Ich umschreibe es mal mit „sozialen Kontakten“. der Ameisen beiträgt, sei mal dahingestellt. Immer wieder sind sie dabei zu beobachten, wie sie
Ob das irgendwie zum Zusammenhalt sich gegenseitig ausgiebig putzen.
Habt Ihr eine Vorstellung was sie hier machen? Ist deutlich ersichtlich und schnell beschrieben, sie „saufen“ Wo immer sich eine Möglichkeit findet, wird Wasser aufgenommen. Viel Wasser können sie nicht mitnehmen und die Aufnahme dauert so seine Zeit, so bleibt es nicht aus, dass sich viele Arbeiterinnen einfinden.
An für sich sind es richtig kräftige Ameisen, Wassertrinken kann mehr als Problematisch werden, sogar das Leben kosten. Bei der Menge die sie an Wasser trinken ist ein guter Wassernachlauf an der Tränke notwendig, was nur mit einer relativ großen Öffnung machbar ist. Leider sind Messor cephalotes nicht besonders intelligent, der Begriff „intelligent“ sei mal erlaubt. Läuft das Wasser nicht ausreichend nach, krabbeln sie in die Nachlauföffnung und ertrinken im Wassertank. Die Nachlauföffnung mit Watte verschließen, da kennt Ihr Messor cephalotes schlecht, die Watte hällt keinen Tag. Mit Drahtgitter war ich ebenso wenig erfolgreich, Wasser läuft nicht schnell genug oder gar nicht nach. Da muss ich schauen was es sonst noch an Tränken gibt, momentaner Lösung, mehrere kleine, flache Trinkstellen.
Messor cephalotes trinken Wasser Messor cephalotes trinken Wasser
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Messor cephalotes trinken Messor cephalotes trinken