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Acromyrmex spec. was sind das für Ameisen?

Sie leben in Südamerika, werden 5 - 15 mm groß.
Arbeiterinnen sind in unterschiedlichen Größen zu beobachten, eine ausgeprägte Kastenbildung ist vorhanden.
Die Kaste der Soldatinnen fehlt bei ihnen, wenn Ihr die wollt, sind Atta - Arten besser geeignet.
Ihr Aussehen, dunkel bis schokoladenbraun, grazil mit sehr langen Beinen.
Ein weiteres Erkennungsmerkmal, ihr Rücken ist bedornt.
Robust, wenig empfindlich was körperliche Beanspruchungen betrifft.
Für die Kultivierung ihres Pilzes brauchen sie es feucht, 80 - 86%rel bei einer Temperatur von 23 - 28°C.
Mehr Feuchte ist nicht nötig, begünstigt die Kondenswasserbildung in der Anlage zusätzlich.
Sie leben normal in Erdnestern, sind auch gut ohne Substrat zu halten, ergibt gute Beobachtungsmöglichkeiten.
Insektennahrung normal Fehlanzeige, zuckerhaltige Lösungen werden gerne angenommen.
Hauptnahrungsquelle, Blätter und Blüten, hier heben sie sich ab von anderen Ameisenarten.
Als Gründerkolonie selektieren sie sehr genau, was das Blätterangebot betrifft.
Mit steigender Anzahl der Arbeiterinnen werden sie gieriger und sind dabei nicht mehr besonders wählerisch.
Sie leben in Symbiose mit einem Pilz, den sie mit Grünzeug versorgen und der sie dafür ernährt.
Und sie haben große, kräftige Mandibeln, die sie kräftig einsetzen, wenn es darum geht, ihren Lebensraum zu erweitern.

Eine besondere Herausforderung an ihre Unterbringung!
Wird es hinbekommen mit ihrer Haltung, sind sie besonders dankbar, schnell wachsen sie zu einer großen Kolonie heran.
Auch wenn ich mich immer wieder darüber freue, dass sich eine Ameisenkolonie gut entwickelt, für Euch der Hinweis,
diese Ameisen entwickeln sich schneller als erwartet zu einer größeren Kolonie, wo Ihr gefordert werdet.

Andere Voraussetzungen für die Haltung einer besonderen, interessanten Ameisenart.

Wenn ich sie so beobachte, auf den ersten Blick würde ich sagen, Segelträger, jedenfalls kommt mir ein derartiger Vergleich auf,
wenn ich sie bei ihrer Lieblingsbeschäftigung betrachte.


Ameisen, die in Symbiose mit einem Pilz leben, den sie mit frischen Blättern versorgen.
Blätter schön klein zerteilt und sorgfältig in den Pilz eingearbeitet, es darf auch gerne mal ein Blattstiel mit dabei sein.


Ist schon interessant was sie da treiben, eine ganz andere Ameisenart, eine die nicht von Insekten lebt.
So ganz anders sind sie allerdings nun auch wieder nicht, dem Süßen sind sie auch nicht abgeneigt.

Bei der Verwendung der richtigen Unterlage, wird der Teller gleich mit verputzt.

Grazil sehen sie aus, mit mächtig langen Beinen, die sie auch gut gebrauchen können.
Es gibt fast Nichts, wo sie nicht dran lang laufen können, mitunter kopfüber und dabei noch eine schwere Last tragend.
Es begeistert mich immer wieder aufs Neue, ihr Treiben zu beobachten, wie sie emsig von Becken zu Becken
durch Verbindungsschläuche laufen und dabei so Einiges durch die Gegend schleppen.
Sieht aus wie ein richtiges Transportunternehmen, Blattstücke in die eine Richtung, Abfall Retoure.
Wie das alles so funktioniert, werde sie beobachten, interessiert mich doch mächtig, wie sie das hinbekommen

Von Anfang an haben sie es verstanden, mich mit ihren unerwarteten Aktivitäten zu fesseln.
Schon in der Gründungsphase haben sie es verstanden, meine Aufmerksamkeit herauszufordern.
Ihre Außenaktivitäten hatte ich so nicht erwartet, mal schauen, wie sie sich weiter entwickeln?