Camponotus ligniperda Camponotus ligniperda Haltungsbericht Fortsetzung
Nachdem Ihr die ersten Eindrücke aus dem Leben und der Haltung von Camponotus ligniperda nachgelesen habt, geht es hier weiter mit dem spannenden Dasein dieser interessanten Ameisen. Wie schon ersichtlich war, wird das hier weiter verdeutlicht, Camponotus ligniperda lassen sich sehr lange erfolgreich halten. Camponotus ligniperda, es geht wieder los, vorbei die Winterruhe, viel ist passiert. 05.04.2018 Wie Ihr gelesen habt, dieses Volk Camponotus ligniperda hat bei Naturbedingungen überwintert. Richtig kalt war es einige Tage in ihrer Winterruhe, tiefster aufgezeichneter Wert, -14,8°C Jetzt muss sich zeigen ob es zutrifft, dass diese Ameisen das abkönnen, überhaupt noch was lebt, das ich weiter halten kann. Mit Rückblick auf ihre Einwinterung, die ebenfalls unter Naturbedingungen erfolgte, bin ich zuversichtlich. Voller Erwartung und Spannung, was geworden ist, jeden Tag geschaut was Sache ist. Mitte März immer wieder der Gedanke, Mensch eigentlich könnte ich sie doch aus der Winterruhe holen In der Natur tagsüber schon Temperaturen um 15°C, Nächte allerdings immer noch frostig. Eigentlich sollte sich doch schon was tun in der Arena? Fehlanzeige, keine Ameise zu sehen. Ein Blick ins Nest, immer noch dicht zusammengeknäulte Ameisenansammlungen. Anfang April war sie vorbei meine Geduld, wie immer von jetzt auf gleich, erfolgte die Auswinterung. Molligen 24°C konnten sie einfach nicht wiederstehen, innerhalb weniger Tage wieder Leben in der Bude. Reichlich Gedränge in der Arena um zusätzliche Lampenwärme zu tanken.
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Sieht doch richtig gut aus, der Sommer kann kommen. Etwa 20 tote Arbeiterinnen zählbar, bezogen auf eine geschätzte Arbeiterinnenanzahl von 2000, ist eher wenig. Eine Winterruhe macht hungrig, mal schauen ob schon was geht?Na klar, wie sollte es auch anders sein, Zuckerwasser geht immer.
Wie zu sehen, was zum Beißen geht auch schon. Es ist nicht unbedingt notwendig diesen Ameisen gleich nach der Winterruhe Futter anzubieten. Normal haben sie noch genug Reserven um auch so zu überleben und die Nachwuchsaufzucht zu starten. In der Natur finden sie auch nicht gleich immer Futter. Allerdings schon zu versuchen was geht, schadet überhaupt nicht. Denen von Euch die hier schon länger mitlesen, wird aufgefallen sein, das Camponotus ligniperda sich nicht so langsam entwickeln müssen, wie es in den Foren nachlesbar ist. Voraussetzung dafür, diese Tiere ausgiebig zu beobachten, ständig neu auf ihre Bedürfnisse zu reagieren. Dazu gehört auch, schon früh abwechslungsreiches Futter anzubieten. 25.04.2018 So wie es sich angedeutet hat, ist es gekommen. Sind schon richtig gut drauf diese Ameisen. Mittlerweile futtern sie fast alles was sie bekommen können. Ein überaus wertvolles eiweißreiches Futter, frische Bienendrohnenpuppen, die sehr gerne genommen werden.
Sind es ganz frische Puppen (gerade erst verpuppte Larven) werden diese regelrecht ausgesaugt, bis nur noch ein trockener Rest bleibt. Wie vorab schon geschrieben, „Es ist viel passiert“ Für die Winterruhe war das alte Nest noch ausreichend, für eine gute Entwicklung im Sommer, musste ein größeres her. Im Winter von mir gebaut. Material: Gips/Zement 50:50 Länge: 50 cm Breite: 38 cm Kammertiefe: 2 cm
Hier sind sie gerade beim Einzug.
Neugierig wie diese Ameisen sind, war das neue Nest schnell entdeckt. Kaum erkundet ging das Gerenne auch schon los. 5 Stunden später.
Königin auf Reisen
Nachdem sie die Dicke in der neuen Kiste hatten, war der Nachwuchs an der Reihe.
Erste Puppen sind auch schon vorhanden.
Nicht ganz 2 Tage und der Umzug war geschafft. Richtig betrachtet hat ihnen ein Tag gereicht, die restliche Zeit habe ich gebraucht, um die letzten Ameisen aus dem alten Nest zu bekommen.
Wie zu sehen, die Damen haben den ganzen Nestbereich vereinnahmt. Angesichts der jetzigen Nestgröße mit reichlich Platz, bin ich der Hoffnung, das reicht Ewig. Na ja manchmal kann Ewig ganz schön kurz sein, wir werden sehen. Nachdem es so prima mit dem Umzug hingehauen hat, mein Gedanke, den Ameisen richtig was Gutes anzubieten. Königinnenlarven von Lasius niger als besonders eiweißreiches Futter.
Oh je was habe ich damit nur angerichtet? Nichts mit Futter, diese großen Ameisen hatten Angst vor den Larven. Eingebuddelt haben sie diese und nicht mehr weiter beachtet. 18.05.2018 Auch wenn sie Lasius niger Königinnenlarven nicht futtern wollen, verhungert sind sie dennoch nicht. Zum Glück füttert ihr Halter auch noch Insekten. Das neue Nest, fast entsteht schon wieder der Eindruck, das Ding ist schon bald wieder zu klein.
Richtig breit haben sie sich gemacht und ihren Nachwuchs über alle Kammern verteilt. Überwiegend ist es der Nachwuchs der als Larven mit überwintert hat.
Alles was noch richtig klein ist, ist aus den Eiern geschlüpft, die von der Königin nach der Winterruhe gelegt wurden.
Zudem finde ich, dass die Entwicklung zur fertigen Ameise nicht unbedingt lange dauern wird, gibt schon viele Puppen.
09.06.2018 Sie sind da, die ersten neuen Arbeiterinnen 2018.
Mehr als Tausend werden noch folgen
Madam Königin hier mit ihrem Versorgungsarbeiterinnen
ist weiterhin fleißig damit beschäftigt Eier zu legen.
Noch ein paar Bilder
22.06.2018 Es ist jeden Tag eine neue Freude, diese Ameisen bei ihrer Entwicklung zu begleiten. Das sich mit einer ständigen Betreuung und Parameteranpassung auch eine unserer größten einheimischen Arten prima voran bringen lässt. Das neue, anfangs überreichlich zu scheinende Nest, sie haben es gefüllt.
Durch neu schlüpfende Arbeiterinnen, hat sich ihre Anzahl in etwa verdoppelt und es geht noch weiter.
Unzählige Puppen die darauf warten um zu Schlüpfen. Larven, Eier, es läuft dieses Jahr richtig rund. In den Foren nachzulesen, es wird vermutet, das Camponotus ligniperda Königinnen in einer Brutperiode nur zweimal Eier legen. Die Letzen 2 Jahren war bei diesem Volk folgendes zu beobachten: Nach der Auswinterung, mit Beginn der mit überwinterten Larven, war ihre Königin überaus fleißig und hat viele Eier gelegt. Diese wurden, nach ihrem Schlupf zusammen mit den Überwinterungslarven aufgezogen. Zum Ende der Brutperiode, nochmals richtig viele Eier, die daraus schlüpfenden Larven wurden nicht mehr aufgezogen und gingen mit in die Winterruhe. Die Zeit dazwischen, war da Pause, Legestopp? Nein, in verringerter Anzahl, gab es immer wieder neue Eier, die daraus schlüpfenden Larven wurden aufgezogen. 09.07.2018 Langsam kündigt sich das Ende des Ameisensommers an.
Die überwiegende Anzahl der Puppen ist geschlüpft und erfreulich hoch die Anzahl noch nicht ganz ausgefärbter Jungameisen. Hier eine der sehr schönen Majorarbeiterinnen.
Es ist dieses Jahr gut vorangegangen, eine überaus deutliche Zunahme an Arbeiterinnen. Was sich auf der einen Seite erfreulich darstellt, bedeutet auf der Anderen, ihr neues Nest wird nur noch über den Winter reichen. Wo ich gerade bei Nest bin, die Mischung aus Gips und Zement hat sich prima bewehrt, keine Knabberspuren vorhanden. Lediglich den Gipsanstrich haben sie in einigen Bereichen zerlegt. Alles was die Königin in verringerter Anzahl an Eiern geschlüpft ist, ziehen sie weiterhin auf. Womit es immer verschieden große Larven gibt und neue Puppen.
In den letzten Tagen macht ihre Königin Schwerstarbeit, legt Eier in großer Anzahl.
Im letzten Jahr war nach so einem Schub Feierabend, die daraus schlüpfenden Larven wurden nicht mehr aufgezogen und gingen mit den Ameisen in Winterruhe. Mal schauen ob sich dieser Ablauf auch dieses Jahr wiederholt. 31.07.2018 Eigentlich darf es nicht wahr sein aber es ist so, der Sommer dieser Ameisen geht zu Ende. Keine Puppen mehr, wenige größere bis übergroße Larven und richtig viele kleinste Larven, die nicht mehr wachsen. Die Futterannahme hat sich deutlich reduziert, ist allerdings immer noch als gut zu werten. Liegt wohl daran, dass sie ihre Königin weiterhin gut versorgen müssen, die legt weiterhin Eier. Zudem fangen die Arbeiterinnen selber an, Reserven aufzubauen, für den Winter und für die erste Futterversorgung ihrer Larven im Frühjahr. In der Natur finden sie zu der Zeit noch nichts und dass ihr Halter im Frühjahr gleich Futter anbietet, wissen diese Tiere nicht. Wie auch, in der Natur ist das nicht so vorgesehen. 06.08.2018 Es ist einfach viel zu warm, Temperaturen über 36°C sind schon ein ganz schöner Hammer. Auch wenn sie sonst nicht gerade wenig trinken, die Wasserstelle ist momentan mehr als be- und umlagert.
Auch bei anderen Ameisenarten wie z. B. bei Messor barbarus sieht es nicht anders aus. Meine Messor barbarus berichte sind hier und hier nachlesbar.
Obwohl diese aus einer warmen und trockenen Gegend kommen, führt bei ihnen kein Weg an der Wasserstelle vorbei. Bei den Camponotus ligniperda habe ich zusätzlich zur reichlichen Trinkwasserversorgung, die Nestfeuchtigkeit erhöht. Die Nachwuchsaufzucht haben sie jetzt wohl gänzlich eingestellt, auch bei den größeren Larven ist kein Wachstum mehr ersichtlich.
Aus den letzten, schon vor einigen Tagen, geschlüpften Puppen, sind ein paar besonders große, schön gefärbte Majorarbeiterinnen hervorgegangen.
Futter ist in den letzten Tagen nebensächlicher geworden, lediglich Zuckerwasser geht noch gut.
Angesichts dieser Beobachtungen und der noch immer anhaltenden Wärme, ist es jetzt meine Überlegung, die Ameisen jetzt schon in den Keller zu verfrachten. Dort ist es zwar nicht herbstlich, allerdings deutlich kühler. Wenn sie jetzt schon nicht mehr wollen, können sie sich dort in Ruhe auf den Winter vorbereiten. 24.08.2018 Für dieses Jahr haben sie genug von ihrem Halter, was nichts anderes bedeutet als Winterruhe. Die Insektenannahme ist komplett eingebrochen, lediglich Trinken geht noch.
Keinerlei Vorschritte mehr bei der Brutaufzucht zu beobachten, neue Eier gibt es auch nicht mehr. Solche Bilder gibt es erst wieder nächstes Jahr.
Im Nest ist entspannte Ruhe zu beobachten, selbst plötzlicher Lichteinfall hat keinerlei Folgen. Die Ameisen haben sich bereits zu lockeren Anhäufungen gruppiert.
Alles in allen, war es ein erfolgreiches Jahr mit reichlich Zuwachs bei den Arbeiterinnen. Fragt mich jetzt nicht wie viele es sind, zählen habe ich schon lange aufgegeben, es gelingt mir nicht mehr. 01.09.2018 Ein paar Anmerkungen zur bevorstehenden Winterruhe. Dieses Jahr versuche ich, eine ganz natürliche Winterruhe durchzuführen. Dazu gehört ebenfalls eine naturnahe Vorbereitung auf den Winter. Seit heute stehen sie draußen, geschützt vor Sonne, Wind und Regen. So kam es dazu, das sie heute wieder Sommer hatten, an die 24°C waren es gewesen. Gab richtig Trubel in der Arena. Hab nochmal ein Insekt (Fliege) angeboten, sie wollten nicht mehr. 01.11.2018 Müssten sie jetzt alle im Nest sein um sie ins Winterquartier zu verfrachten, ich hätte ein Problem. Noch immer lungern etliche Ameisen vorm Nesteingang (Schlauchverbindung) herum und denken gar nicht daran sich ins Nest zu bewegen.
Einige sind noch dreister und suchen die Töpfe ab, ob sich nicht noch was zu futtern finden lässt.
Das alles bei Temperaturen von 8 – 10°C, Nachts ab und an auch schon mal Frost. Naja der überwiegende Anteil der Arbeiterinnen hat schon verstanden was Sache ist, in Pulks zusammengedrängt, versuchen sie über den Winter zu kommen.
Am Kondensat der Abdeckscheibe gut erkennbar, die benötigte Nestfeuchte für den Winter. 31.03.2019
Es geht wieder los, die Winterruhe ist durch, schauen wir mal was der Sommer bringt. Wie schon in den vergangenen Jahren, die Winterruhe in der „Natur“, ist ihnen gut bekommen. Etwa 100 Arbeiterinnen haben den Frühling nicht mehr erlebt. Bei der großen Anzahl an Arbeiterinnen, sehe ich das als normale Todesfälle.
Nachdem es im Februar schon recht warm war und sich die ersten Ameisen in die Arena gewagt haben, habe ich sie am 01. Märtz ins Warme geholt. Mittlerweile ist die Brutaufzucht schon voll am Laufen. Einige der mit überwinterten Larven haben schon deutlich an Größe zugelegt.
Zählen kann ich sie nicht, nur grob schätzen, mehr als 2000 Larven die mit überwintert haben, jetzt unterschiedlich aufgezogen werden und reichlich viel Nahrung brauchen. Euch ist sicherlich klar, dass ein paar Heimchen, Fliegen nicht mehr reichen.
Madam Königin ist ebenfalls schon überaus fleißig und hat mit der Eiablage begonnen.
Die Gaster derart aufgebläht, konnte ich bei Camponotus ligniperda noch nie beobachten. Zudem hat sie schon eine ordentliche Anzahl an Eiern gelegt.
Die Kammer die dem Eingang am nächsten liegt, benutzen sie als Speisekammer. Dort wird vor zerlegt oder aufbewahrt was später zu den Larven kommt.
An einer dieser Kammerseite wird der Müll zwischengelagert der noch verwertbares enthält.
Soll wohl diesen Sommer richtig ab gehen, kann ich mich schon jetzt darauf einrichten, dass sie viel Futter haben wollen. Na ja was macht man nicht alles für seine Ameisen. 07.04.2019 Dieses Jahr sind sie von der ganz schnellen Truppe. Etliche Larven haben sich bereits verpuppt.
Was für ein Wahnsinn, derart viele Nachwuchs gab es noch nie, das gibt eine gewaltige Bevölkerungszunahme. Die Kehrseite der Medaille, sie futtern ohne Ende. Momentan gibt es überbrühte, zerkleinerte Mehlkäferlarven und Puppen im Angebot, ergänzt mit Fliegen.
Auch gerne genommen, Heimchen.
12.04.2019 Ein größeres Volk wie dieses, braucht viele Kohlenhydrate. Nicht nur für die Arbeiterinnen sondern noch mehr für ihre Larvenaufzucht. Gerne genommen, leicht herzustellen, kostengünstig, Zuckerwasser. Hergestellt im Verhältnis 1:3, davon trinken sie 3 – 5 ml pro Tag.
Eine doch ganz beachtliche Menge.
Auch gerne genommen, Ahornsirup. Allerdings täuscht der Andrang erheblich, dadurch dass sie den Sirup nur langsam aufnehmen können, finden sich viele Arbeiterinnen ein.
Nicht unbedingt der Renner, Honig, wenn es nichts anderes gibt, geht der auch. Allerdings nur gut verdünnt, was die Herstellung etwas mühselig gestaltet.
Gibt es Zuckerwasser in ausreichender Menge, kann es mit Honigwasser auch schon Mal so enden.
Purer Honig ist bei dieser Volksgröße nicht machbar. Die Mengen die sie davon brauchen, lassen sich nicht abgesichert anbieten. Offener, purer Honig wird schnell zur Todesfalle, die Ameisen können damit nicht umgehen, laufen rein und verkleben. Selbst die größeren Majorarbeiterinnen können sich nicht mehr selbst befreien. Noch ein paar Bilder des aktuellen Standes. Ihr Nest als Übersicht.
Ein Ausschnitt der Brut, die Anzahl der Puppen hat deutlich zugenommen.
Hier der kommende Nachwuchs.
Die von Euch die hier schon länger mitlesen, wird sicherlich nicht entgangen sein, das sich Camponotus ligniperda nicht so langsam entwickeln wie es nach zu lesen ist. Auch wird es Euch sicherlich aufgefallen sein, das Camponotus ligniperda richtig große Ameisen sind, die sich vor den meisten der exotischen Camponotus –Arten nicht verstecken müssen. Die einfach zu halten sind und viel Beobachtungspotenzial anbieten. Einheimische Arten können sich gut entwickeln und richte Spaß machen Soweit für Heute, hoffe es hat gefallen. 18.04.2019
25.04.2019
Nachdem sie etwa 70 – 80% der „Winterlarven“ soweit aufgezogen haben das sich diese verpuppen konnten, fangen sie an die Larven die aus dem diesjährigen Gelege geschlüpften Larven, aufzuziehen.
27.04.2019 Einmal angefangen mit der Eierlegerei und noch nicht wieder aufgehört.
05.05.2019 Der Kreis schließt sich wieder, erste Arbeiterinnen geschlüpft.
Bedingt durch die kürzere Entwicklungszeit schlüpfen als erstes die Kleineren. 15.05.2019 Jeden Tag nimmt die Schlupfrate jetzt zu.
Darunter auch immer mehr Majorarbeiterinnen.
Sehr schöne Tiere. An für sich erfreulich das eine gute Entwicklung abläuft, wo ich langsam ins Grübeln komme, es sind schon viele Ameisen und werden noch reichlich mehr. Wird Zeit für Überlegungen, wie eine Erweiterung aussehen könnte. Ihre Königin hat mittlerweile die Eiablage fast ganz eingestellt, möglicherweise auch ganz, ich kann das nicht beobachten, es gibt immer noch viele Eier. Mit der Reduzierung bzw. Einstellung der Eiablage, hat ihre Königin wieder normale Proportionen angenommen.
Viele Larven sind über die Zeit geschlüpft aus den diesjährigen gelegten Eiern, was den Futterbedarf hoch hält, mit selber Futter fangen würde ich restlos auf verlorenen Posten stehen. Einige dieser Larven sind soweit aufgezogen, dass auch diese sie verpuppen.
Viele Larven sind über die Zeit geschlüpft aus den diesjährigen gelegten Eiern, was den Futterbedarf hoch hält, mit selber Futter fangen würde ich restlos auf verlorenen Posten stehen. Einige dieser Larven sind soweit aufgezogen, dass auch diese sie verpuppen.
Gestern habe ich das erste geschlüpfte Männchen gesichtet, das aufgezogen wurde aus den mit überwinterten Larven.
Momentan ist nur eins zu beobachten. Das Camponotus ligniperda in meiner Haltung auch Jungköniginnen aufziehen, ist mir noch nie gelungen. Vielleicht klappt das ja mit diesem Volk irgendwann mal. 31.05.2019 Mittlerweile ist ein Großteil der Ameisen geschlüpft die sie aus den mit überwinterten Larven aufgezogen haben. Auch mit der neuen Brut, die aus diesjährigen Eiern geschlüpft sind, sind sie vorangekommen. Etliche Larven haben sich schon verpuppt.
Was in den vergangenen Jahren schon zu beobachten war, zeigt sich dieses Jahr extrem.
Nicht alle diesjährig geschlüpften Larven werden gleich aufgezogen, es gibt deutliche Gruppen verschieden großer Larven. Eine Gruppe mit derart kleinen, die nach dem Schlupf kaum bis gar nicht vorangekommen sind. Dafür bin ich ein wenig mit dem Nestneubau vorangekommen, gefertigt aus Beton (kein Ytong). Hier sollen sie rein.
Anhand der Wasserflasche könnt Ihr die Nestgröße abschätzen. In der Mitte der Wassertank, mit Angrenzung an alle Nestkammern. Zwischenzeitlich war ihre Königin richtig schlank, mittlerweile schwillt ihr Gaster wieder an.
19.07.2019 Es ist einiges passiert. Sie sind umgezogen, na ja fast, in ein neues Nest. Sie ziehen Jungköniginnen auf. Das wichtigste vorab, der Ameisensommer meiner Camponotus ligniperda geht dem Ende entgegen. Die Puppenanzahl hat überdeutlich abgenommen, es werden kaum noch Larven bis zur Verpuppung aufgezogen. Deutliche Anzeichen, dass sie sich auf die Winterruhe vorbereiten. Vor Wochen schon beobachtet, es gibt einige richtig große Puppen.
Sollte es mir gelingen, ein Camponotus ligniperda Volk derart zu halten, das sie Jungköniginnen aufziehen? Heute die Bestätigung, die erste Jungkönigin ist geschlüpft.
Kleines Video bei Youtube
Wie bekannt ist die Schwarmzeit von Camponotus ligniperda im Mai bis Juni. Mit anderen Worten, das sind die Königinnen die im kommenden Jahr schwärmen, nachdem sie im Volk überwintert haben. 18.02.2020 Wie schon geschrieben, die Jungköniginnen sind mit in die Winterruhe gegangen. Überwintert wird wieder draußen. Auch wenn dieser Winter kein richtiger Winter war, tiefe Temperaturen gab es nicht, nur selten Nachtfrost, haben sich die Ameisen wieder zu Klumpen zusammen gerottet. 05.07.2020 Ameisenhaltung kann richtig faszinierend sein.Camponotus ligniperda, draußen unter annähernden Naturklima gehalten, entwickeln sich gravierend anders als wie bei Zimmerhaltung.Schon vor Wochen sind die ersten Arbeiterinnen, bei den warmen Temperaturen (ca. 24°C) der Zimmerhaltung geschlüpft.Die draußen gehaltenen hinken weit hinterher, geht gerade los mit den ersten Verpuppungen.
Seite 1 Seite 1  Camponotus ligniperda
Selten eine Frostnacht, keine Überraschungen während und durch die Winterruhe.Im Frühjahr haben sie noch lange die Wintertrauben gehalten, erst Anfang Mai Auflösungserscheinungen und Mitte Mai das erste Larvenwachstum der mit überwinterten Larven. Bei der Zimmerhaltung ging die Wintertraubenauflösung fast von heute auf morgen.In der Arena wenig Aktivitäten, mit anderen Worten kaum eine Ameise, heute sieht das so aus.
Camponotus ligniperda
An Futter bestand kaum Interesse, ein wenig Zuckerwasser ging.I In den ersten Maiwochen hat die Camponotus ligniperda Königin richtig viele Eier gelegt. Die mit überwinterten Jungkönigen fanden etwa Mitte Mai den Weg in die Arena. Mit Hilfe einer Wurzel als Abflugerhöhungen sind sie geschwärmt. Nur langsam steigerte sich die Futterannahme, allerdings nie die Massen die bei Zimmerhaltung genommen werden. Ein langsameres Larvenwachstum benötigt nicht so große Futtermengen in kurzer Zeit. Etwa Junimitte annähernd das Verhalten zu beobachten wie bei Zimmerhaltung.Viele Arbeiterinnen aktiv in der Arena auf Futtersuche, reichlich Zuckerwasser wird getrunken.
Camponotus ligniperda Camponotus ligniperda Camponotus ligniperda Mehlkäfer
Hier die Insektenmenge (Mehlkäfer, Mehlkäferpuppen überbrüht), die Ration für 5 Tage
Im Wechsel, Fliegen, Heimchen, Mehlkäferlarven-Puppen-Mehlkäfer. In der Zimmerhaltung sind sie schon fast durch mit ihrem Sommerzyklus, die Königin hat schon die Eier für die späteren Larven gelegt die mit überwintern.In der „Naturhaltung“ geht es jetzt erst richtig los, wird noch dauern bis die ersten Arbeiterinnen schlüpfen
Camponotus ligniperda Camponotus ligniperda Camponotus ligniperda Camponotus ligniperda Camponotus ligniperda Camponotus ligniperda
26.07.2020 Es wird noch etwas dauern bis die erste Ameise 2020 schlüpft. Etliche der Larven haben sich verpuppt, allerdings schmälert das die vorhandene Larvenanzahl nicht wesentlich. Einige der Larven sind dazu noch recht klein, wie sie diese bei dem vorgelegten Tempo diesen Sommer noch aufziehen wollen, ist mir ein Rätsel.
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In letzter Zeit ist die Futterannahme kräftig angestiegen, vielleicht ein Anzeichen das sie es noch schaffen wollen.
Camponotus ligniperda Video
19.08.2020 Es tut sich was, verräterische Spuren auf dem Müllhaufen.
Camponotus ligniperda Müll
Hatte ich es mir doch gedacht, diese „Freiland“ Camponotus ligniperda haben es doch noch hinbekommen, ihren Nachwuchs soweit auf zu ziehen das Arbeiterinnen schlüpfen.
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