Messor barbarus Eiweiß, Eigelb – Fütterung als Ersatz von Insekten - Bericht
- Wolfgang
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#1
Eiweiß, Eigelb – Fütterung als Ersatz von Insekten
Messor barbarus Haltung ohne Insektenfutter.
Ameisen der Gattung Messor leben hauptsächlich von Körnern.
Diese enthalten Eiweiß, Stärke, Mineralstoffe, Vitamine, Wasser, eigentlich alles was für die Ernährung gebraucht wird.
Nur mit Körnern versorgte Völker sind bei mir nicht gestorben, haben sich ebenfalls entwickelt.
Eine derart schnelle Entwicklung wie mit Insektenfuttergaben, habe ich nicht hinbekommen.
Um das in Zahlen zu fassen:
Völker, ausgewintert mit 5 – 10 Arbeiterinnen, haben es nach 9 Monaten auf ca. 250 – 300 Arbeiterinnen gebracht.
Kann mir gut vorstellen, dass eine derartige Entwicklung für einige Halter durchaus reichen würde.
Völker mit gleicher Arbeiterinnenanzahl ausgewintert und gleicher Haltungsdauer und zusätzlichen Insektenfutter, brachten es auf mehr als 1000 Arbeiterinnen.
Ähnliche Ergebnisse konnte ich über die Jahre mehrfach beobachten.
Auch wenn das keine belastbaren Beobachtungen sind, für mich ergibt sich nur eine Schlussfolgerung,
Insektenfutter wirkt sich bei Messor barbarus überaus positiv auf die Entwicklung aus.
Diesen Sachverhalt weiter und genauer zu untermauern, ich habe es nicht hinbekommen.
Es ist eher unmöglich, bzw. nicht nachprüfbar, mehrere Königin vom gleichen Schwarmflug zu erhalten, geschweige denn vom gleichen Muttervolk.
Soweit mir bekannt, gibt es verschiede Unterarten bei Messor barbarus.
In meinem anderen Messor barbarus Bericht habe ich kurz die Haltung einer besonders schön gezeichneten, bernsteinfarbigen Königin geschrieben.
Das könnte eine dieser Unterarten sein, zumindest eine abweichende Farbvariante.
In der ersten Entwicklungszeit (Gründung) ist jede Arbeiterin wichtig, wenn es darum geht, schnell eine große Arbeiterinnenanzahl auf zu ziehen.
Sterben davon welche, beeinflusst das nachhaltig die Arbeiterinnenzunahme innerhalb des ersten Jahres.
Zudem kommt es auch darauf an, wann diese sterben.
Das Temperaturen und Feuchtigkeiten sowie Nestbeschaffenheit, Wege und Zugänglichkeit zum Futter, ebenfalls durchgehend,
dauerhaft für alle Völker gleich sein müssen, braucht nicht weiter geschrieben werden.
Besonders gleiche Nestfeuchtigkeiten anzubieten ist schon eine nicht zu lösende Herausforderung.
Wie zu lesen, gibt es etliche Parameter die beeinflussend wirken, die für mich als Halter, nie auf gleichen Stand zu bekommen sind.
Selbst Völker, für die ich meinte, halbwegs die gleichen Bedingungen hinbekommen zu haben, sind durchaus mit ihrer Entwicklung nicht gleich vorangekommen.
Kleine Abweichungen in der Haltung gibt es immer und nicht alle Völker sind gleich veranlagt.
Ich gehe davon aus, bzw. ist es nach zu lesen, dass Menschen gerne Ameisen halten möchten aber dafür keine andere Tiere töten möchten.
Ameisen die hauptsächlich von Körnern leben wie Messor Arten, sehe ich dafür durchaus als geeignet.
Um auch ohne Insektengaben eine schnelle Entwicklung zu bekommen, halte ich ein Volk, das als Ersatz gekochtes Eigelb und Eiweiß bekommt.
Das sie gerne Eiweiß/Eigelb nehmen, immer wieder beobachtet, ob es neben Körnern,
für eine ausreichende Entwicklung taugt, bin gespannt wie sich die Sache entwickelt.
Messor barbarus Haltung ohne Insektenfutter.
Ameisen der Gattung Messor leben hauptsächlich von Körnern.
Diese enthalten Eiweiß, Stärke, Mineralstoffe, Vitamine, Wasser, eigentlich alles was für die Ernährung gebraucht wird.
Nur mit Körnern versorgte Völker sind bei mir nicht gestorben, haben sich ebenfalls entwickelt.
Eine derart schnelle Entwicklung wie mit Insektenfuttergaben, habe ich nicht hinbekommen.
Um das in Zahlen zu fassen:
Völker, ausgewintert mit 5 – 10 Arbeiterinnen, haben es nach 9 Monaten auf ca. 250 – 300 Arbeiterinnen gebracht.
Kann mir gut vorstellen, dass eine derartige Entwicklung für einige Halter durchaus reichen würde.
Völker mit gleicher Arbeiterinnenanzahl ausgewintert und gleicher Haltungsdauer und zusätzlichen Insektenfutter, brachten es auf mehr als 1000 Arbeiterinnen.
Ähnliche Ergebnisse konnte ich über die Jahre mehrfach beobachten.
Auch wenn das keine belastbaren Beobachtungen sind, für mich ergibt sich nur eine Schlussfolgerung,
Insektenfutter wirkt sich bei Messor barbarus überaus positiv auf die Entwicklung aus.
Diesen Sachverhalt weiter und genauer zu untermauern, ich habe es nicht hinbekommen.
Es ist eher unmöglich, bzw. nicht nachprüfbar, mehrere Königin vom gleichen Schwarmflug zu erhalten, geschweige denn vom gleichen Muttervolk.
Soweit mir bekannt, gibt es verschiede Unterarten bei Messor barbarus.
In meinem anderen Messor barbarus Bericht habe ich kurz die Haltung einer besonders schön gezeichneten, bernsteinfarbigen Königin geschrieben.
Das könnte eine dieser Unterarten sein, zumindest eine abweichende Farbvariante.
In der ersten Entwicklungszeit (Gründung) ist jede Arbeiterin wichtig, wenn es darum geht, schnell eine große Arbeiterinnenanzahl auf zu ziehen.
Sterben davon welche, beeinflusst das nachhaltig die Arbeiterinnenzunahme innerhalb des ersten Jahres.
Zudem kommt es auch darauf an, wann diese sterben.
Das Temperaturen und Feuchtigkeiten sowie Nestbeschaffenheit, Wege und Zugänglichkeit zum Futter, ebenfalls durchgehend,
dauerhaft für alle Völker gleich sein müssen, braucht nicht weiter geschrieben werden.
Besonders gleiche Nestfeuchtigkeiten anzubieten ist schon eine nicht zu lösende Herausforderung.
Wie zu lesen, gibt es etliche Parameter die beeinflussend wirken, die für mich als Halter, nie auf gleichen Stand zu bekommen sind.
Selbst Völker, für die ich meinte, halbwegs die gleichen Bedingungen hinbekommen zu haben, sind durchaus mit ihrer Entwicklung nicht gleich vorangekommen.
Kleine Abweichungen in der Haltung gibt es immer und nicht alle Völker sind gleich veranlagt.
Ich gehe davon aus, bzw. ist es nach zu lesen, dass Menschen gerne Ameisen halten möchten aber dafür keine andere Tiere töten möchten.
Ameisen die hauptsächlich von Körnern leben wie Messor Arten, sehe ich dafür durchaus als geeignet.
Um auch ohne Insektengaben eine schnelle Entwicklung zu bekommen, halte ich ein Volk, das als Ersatz gekochtes Eigelb und Eiweiß bekommt.
Das sie gerne Eiweiß/Eigelb nehmen, immer wieder beobachtet, ob es neben Körnern,
für eine ausreichende Entwicklung taugt, bin gespannt wie sich die Sache entwickelt.
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#2
Versuchsstart am 01.Janur.2018
Zur Vorgeschichte des Volkes:
Es ist das kleine Volk mit der bernsteinfarbigen Königin.
Erhalten habe ich die Königin im Herbst 2016, ohne Brut und Arbeiterinnen.
Im Frühjahr 2017 ausgewintert und nach erfolgreicher Gründung, sind es jetzt etwa 200 Ameisen.
Keine Anzeichen für eine beginnende Winterruhe.
Gefüttert wurden sie mit Körnern, zerkleinerten Nüssen und bis zum 1.1 2018 auch mit Insekten.
Arenatemperatur liegt fast durchgehen bei 24°C, im Nest 25 – 26°C.
Nest wurde und wird immer leicht feucht gehalten.
Bis gestern haben sie in einem kleinen Gips/Zement-Nest gelebt,
letzte Nacht sind sie in ein größeres Nest umgezogen.
Der Umzug war nötig weil sie ihr altes Nest schon überbevölkert hatten.
Verlief unspektakulär und Problemlos, eine Nacht und sie waren mit Sack und Pack im neuen Nest.
Ihr neues Nest ist eine ältere Immobilie, die vorab von einem anderen Messorvolk bewohnt wurde.
Gut einzusehen und erst mal reichlich viel Platz.
Die Damen sind im neuen Nest noch etwas unsortiert, denke morgen passt das wieder.
Hier noch das momentane Setup.
Links das alte Nest und rechts ihre neue Wahl.
Ein, zwei Tage, dann werden sie ihr altes Nest vergessen haben und ich kann es entfernen.
Dann müssen sie noch aus der Arena raus, die soll auch größer werden.
Neben Körnern (Futter für Ziervögel und kleine Nagetiere), bekommen sie gut zerkleinerte Walnüsse,
Haselnüsse und was ich sonst noch an Nüssen auftreiben kann.
Zudem gut zerkleinerte Mandeln.
Das alles bringt schon viel Eiweiß ins Volk.
Irgendwie tun sie mir jetzt richtig leid, Insekten gibt es jetzt nur noch zum Angucken im Nachbarbecken.
Ab und an konnte ich, bei anderen Völkern, eine sporadische Annahme von gut zerkleinerten Sojabohnen beobachten.
Allerdings der Renner waren die nicht, möglicherweise lässt sich das ändern.
Sojabohnen haben einen sehr hohen Eiweißanteil von mehr als 30%, da kommt kein Insekt ran.
Der Anfang ist gemacht, schauen wir mal wo jetzt die Reise hin geht.
Zur Vorgeschichte des Volkes:
Es ist das kleine Volk mit der bernsteinfarbigen Königin.
Erhalten habe ich die Königin im Herbst 2016, ohne Brut und Arbeiterinnen.
Im Frühjahr 2017 ausgewintert und nach erfolgreicher Gründung, sind es jetzt etwa 200 Ameisen.
Keine Anzeichen für eine beginnende Winterruhe.
Gefüttert wurden sie mit Körnern, zerkleinerten Nüssen und bis zum 1.1 2018 auch mit Insekten.
Arenatemperatur liegt fast durchgehen bei 24°C, im Nest 25 – 26°C.
Nest wurde und wird immer leicht feucht gehalten.
Bis gestern haben sie in einem kleinen Gips/Zement-Nest gelebt,
letzte Nacht sind sie in ein größeres Nest umgezogen.
Der Umzug war nötig weil sie ihr altes Nest schon überbevölkert hatten.
Verlief unspektakulär und Problemlos, eine Nacht und sie waren mit Sack und Pack im neuen Nest.
Ihr neues Nest ist eine ältere Immobilie, die vorab von einem anderen Messorvolk bewohnt wurde.
Gut einzusehen und erst mal reichlich viel Platz.
Die Damen sind im neuen Nest noch etwas unsortiert, denke morgen passt das wieder.
Hier noch das momentane Setup.
Links das alte Nest und rechts ihre neue Wahl.
Ein, zwei Tage, dann werden sie ihr altes Nest vergessen haben und ich kann es entfernen.
Dann müssen sie noch aus der Arena raus, die soll auch größer werden.
Neben Körnern (Futter für Ziervögel und kleine Nagetiere), bekommen sie gut zerkleinerte Walnüsse,
Haselnüsse und was ich sonst noch an Nüssen auftreiben kann.
Zudem gut zerkleinerte Mandeln.
Das alles bringt schon viel Eiweiß ins Volk.
Irgendwie tun sie mir jetzt richtig leid, Insekten gibt es jetzt nur noch zum Angucken im Nachbarbecken.
Ab und an konnte ich, bei anderen Völkern, eine sporadische Annahme von gut zerkleinerten Sojabohnen beobachten.
Allerdings der Renner waren die nicht, möglicherweise lässt sich das ändern.
Sojabohnen haben einen sehr hohen Eiweißanteil von mehr als 30%, da kommt kein Insekt ran.
Der Anfang ist gemacht, schauen wir mal wo jetzt die Reise hin geht.
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#3
Nach dem Umzug ist Ruhe eingekehrt
So richtig hat es den Mädels anfangs gar nicht gefallen, dass sich ihr Speiseplan, nachhaltig verändert hat.
Haben ganzschön rum gezickt bis ihnen klar wurde, mit Insekten ist nicht mehr.
Allerdings erstaunlich, wie schnell sie dann umgestellt haben.
Einmal am Tag gibt es jetzt Ei, Eigelb und Eiweiß, je zur Hälfte.
Wird emsig eingetragen und im Nest zerkleinert, so wie sie auch Körner zerkleinern.
Eine Veränderung an ihrer Nachwuchsaufzucht ist nicht oder noch nicht festzustellen, sind noch voll bei der Sache.
So richtig hat es den Mädels anfangs gar nicht gefallen, dass sich ihr Speiseplan, nachhaltig verändert hat.
Haben ganzschön rum gezickt bis ihnen klar wurde, mit Insekten ist nicht mehr.
Allerdings erstaunlich, wie schnell sie dann umgestellt haben.
Einmal am Tag gibt es jetzt Ei, Eigelb und Eiweiß, je zur Hälfte.
Wird emsig eingetragen und im Nest zerkleinert, so wie sie auch Körner zerkleinern.
Eine Veränderung an ihrer Nachwuchsaufzucht ist nicht oder noch nicht festzustellen, sind noch voll bei der Sache.
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#4
Sie machen nicht weniger, treten nicht kürzer
Fast zwei Monate müssen sie jetzt schon ohne Insekten auskommen.
Täglich bekommen sie als Ersatz eine Ration aus Eiweiß und Eigelb, alles schön zerkleinert.
Ihre Außenaktivitäten haben deutlich zugenommen.
Das dürfte der Zunahme an Arbeiterinnen geschuldet sein, möglicherweise auch das ihnen die Eiweiß/Eigelb – Ration nicht reicht.
Das angebotene haben sie in nicht mal einer Stunde abgeräumt.
Entscheidend die Frage, wie sieht es im Nest aus, gibt es Veränderungen?
Ja die gibt es, ihre Nachwuchsaufzucht haben sie deutlich gesteigert, mit anderen Worten, bis jetzt funktioniert es sie ohne Insektenfutter zu halten.
Überhaupt ist es im Nest schon wieder gut voll geworden.
Noch ein paar Bilder mit Nestausschnitten.
Ist Euch sicherlich aufgefallen, überall im Nest sind sie dabei das eingetragene Ei zu bearbeiten, zu zerkleinern.
So wie die Entwicklung momentan verläuft, gehe ich davon aus, es geht auch ohne Insekten.
Im Bereich der Körnerfütterung habe ich ebenfalls Veränderungen vorgenommen.
Davon später mehr.
Fast zwei Monate müssen sie jetzt schon ohne Insekten auskommen.
Täglich bekommen sie als Ersatz eine Ration aus Eiweiß und Eigelb, alles schön zerkleinert.
Ihre Außenaktivitäten haben deutlich zugenommen.
Das dürfte der Zunahme an Arbeiterinnen geschuldet sein, möglicherweise auch das ihnen die Eiweiß/Eigelb – Ration nicht reicht.
Das angebotene haben sie in nicht mal einer Stunde abgeräumt.
Entscheidend die Frage, wie sieht es im Nest aus, gibt es Veränderungen?
Ja die gibt es, ihre Nachwuchsaufzucht haben sie deutlich gesteigert, mit anderen Worten, bis jetzt funktioniert es sie ohne Insektenfutter zu halten.
Überhaupt ist es im Nest schon wieder gut voll geworden.
Noch ein paar Bilder mit Nestausschnitten.
Ist Euch sicherlich aufgefallen, überall im Nest sind sie dabei das eingetragene Ei zu bearbeiten, zu zerkleinern.
So wie die Entwicklung momentan verläuft, gehe ich davon aus, es geht auch ohne Insekten.
Im Bereich der Körnerfütterung habe ich ebenfalls Veränderungen vorgenommen.
Davon später mehr.
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#5
Bessere Entwicklung als wie mit Insektenfutter?
Irgendwie bin ich fast dazu verleitet, zu schreiben, sie entwickeln sich mit Ei- Futter besser als mit Insektenfutter.
Auch wenn dieser Eindruck bei mir entsteht, objektiv wäre der sicherlich nicht.
Gibt immer wieder Zeiten wo Messor barbarus mit ihrer Nachwuchsaufzucht richtig los legen, so eine Art „Zwischenspurt“.
Das führt schnell zu entsprechend vielen neuen Arbeiterinnen.
Was festzuhalten ist, sie lassen nicht nach mit ihrer Nachwuchsaufzucht, bzw. eine Verschlechterung der Nachwuchsaufzucht ist nicht zu beobachten.
Irgendwie bin ich fast dazu verleitet, zu schreiben, sie entwickeln sich mit Ei- Futter besser als mit Insektenfutter.
Auch wenn dieser Eindruck bei mir entsteht, objektiv wäre der sicherlich nicht.
Gibt immer wieder Zeiten wo Messor barbarus mit ihrer Nachwuchsaufzucht richtig los legen, so eine Art „Zwischenspurt“.
Das führt schnell zu entsprechend vielen neuen Arbeiterinnen.
Was festzuhalten ist, sie lassen nicht nach mit ihrer Nachwuchsaufzucht, bzw. eine Verschlechterung der Nachwuchsaufzucht ist nicht zu beobachten.
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#6
Eine prima Entwicklung
Sicherlich ist die Beobachtungszeit noch nicht repräsentativ, was mich nicht davon abhält,
eine Bewertung dahingehend abzugeben, Messor barbarus lassen sich ohne jegliches Insektenfutter halten.
Eigelb, Eiweiß in kleinen Stücken gereicht, ergänzt mit Körnern, lässt keine negativen Folgen in der Entwicklung beobachten.
Die Post geht richtig ab, Nachwuchsaufzucht auf Hochtouren.
So wie diese Ameisen ihren Lebensbedarf hauptsächlich aus Samen und Körnern generieren, sind sie nach meinen jetzigen Beobachtungen in der Lage,
ihren Proteinbedarf durchaus zu ergänzen durch Eierprotein.
Sicherlich ist die Beobachtungszeit noch nicht repräsentativ, was mich nicht davon abhält,
eine Bewertung dahingehend abzugeben, Messor barbarus lassen sich ohne jegliches Insektenfutter halten.
Eigelb, Eiweiß in kleinen Stücken gereicht, ergänzt mit Körnern, lässt keine negativen Folgen in der Entwicklung beobachten.
Die Post geht richtig ab, Nachwuchsaufzucht auf Hochtouren.
So wie diese Ameisen ihren Lebensbedarf hauptsächlich aus Samen und Körnern generieren, sind sie nach meinen jetzigen Beobachtungen in der Lage,
ihren Proteinbedarf durchaus zu ergänzen durch Eierprotein.
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#7
Wohnungsnotstand bei Messor barbarus
Die Kiste ist voll, auch mit Eiweiß/Eigelbfütterung geht ihre Entwicklung flott weiter.
Reichlich Gedränge im Nest. Mittendrin Madam Königin.
Für Körner haben sie keinen richtigen Platz mehr, diese werden gleich neben ihrem Nachwuchs gebunkert.
Eine weitere Erkenntnis, auch das Nestmaterial hält stand und wird nicht angenagt.
Es wäre jetzt an der Zeit, ein größeres Nest anzubieten.
Ich belasse es erst Mal bei dem kleinen, bald zu kleinen Nest.
Interessiert mich doch reichlich, welche Auswirkungen das bringen wird.
Die Kiste ist voll, auch mit Eiweiß/Eigelbfütterung geht ihre Entwicklung flott weiter.
Reichlich Gedränge im Nest. Mittendrin Madam Königin.
Für Körner haben sie keinen richtigen Platz mehr, diese werden gleich neben ihrem Nachwuchs gebunkert.
Eine weitere Erkenntnis, auch das Nestmaterial hält stand und wird nicht angenagt.
Es wäre jetzt an der Zeit, ein größeres Nest anzubieten.
Ich belasse es erst Mal bei dem kleinen, bald zu kleinen Nest.
Interessiert mich doch reichlich, welche Auswirkungen das bringen wird.
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#8
Wohnungnotstand?
War schon dabei ein größeres Nest zu bauen, was sicherlich mehr als notwendig war.
Ist nichts draus geworden, habe ein gutes Angebot bekommen und das Volk abgegeben.
Mein Fazit:
Wer Messor barbarus ohne Insekten halten will, der mache es, es funktioniert mit dem Ersatz von Eiweiß und Eigelbstücken.
Eine gute Möglichkeit für Halter die keine Insekten töten möchten um eine Ameisenhaltung zu betreiben.
Bericht Ende
War schon dabei ein größeres Nest zu bauen, was sicherlich mehr als notwendig war.
Ist nichts draus geworden, habe ein gutes Angebot bekommen und das Volk abgegeben.
Mein Fazit:
Wer Messor barbarus ohne Insekten halten will, der mache es, es funktioniert mit dem Ersatz von Eiweiß und Eigelbstücken.
Eine gute Möglichkeit für Halter die keine Insekten töten möchten um eine Ameisenhaltung zu betreiben.
Bericht Ende