Messor cephalotes Ameisenhaltungsbericht
- Wolfgang
- Administrator
- Beiträge: 422
- Registriert: Di 18. Okt 2016, 20:16
- Kontaktdaten:
#72
Die nicht immer schönen Seiten einer Ameisenhaltung
Schade, schade, dass es nicht machbar ist, Ameisen in der Haltung zur Paarung zu verhelfen.
Das sind die Momente wo ich über den Sinn der Ameisenhaltung nachdenke, ob es überhaupt sein sollte, Ameisen in Gefangenschaft zuhalten.
An die 20 Jungköniginnen habe ich mittlerweile herausgefangen und sie im Gefrierfach von ihrem nutzlosen Dasein erlöst.
Ist einfach nur traurig.
Die Königinnen heraus zu fangen, eine ganz mühselige Angelegenheit, mehr als 3 – 5 pro Woche kommen nicht in die Arena.
Hier ein optischer Vergleich einer Camponotus singularis Königin und einer Messor cephalotes Königin.
Beide Königinnen sind annähernd gleich groß, auffällig die Flügelgröße der Messor cephalotes.
Was jetzt weiterhin machen?
Jungköniginnen sind noch in größerer Anzahl im Nest vorhanden
und wie es aussieht ziehen sie schon wieder neue auf, jedenfalls wachsen die jetzt schon übergroßen Larven weiter.
Ein Gedanke, vielleicht machen sie bald eine Art Ruhepause und die Brutaufzucht pausiert.
So wie es sich momentan entwickelt, kann ich mich von dem Gedanken verabschieden.
Den ganzen Sommer über gab es keine Heizung, weder im Nest noch in der Arena.
Mittlerweile liegen die Raumtemperaturen im Bereich 21 – 23°C, es stört sie nicht, machen einfach munter weiter.
Nicht nur mit ihrer Brutaufzucht, nein auch in der Arena herrscht ständig Ameisenaktion.
Immer emsig dabei Futter einzutragen, derzeit sind das wieder Mehlkäferlarven.
Zikaden gehen gerade auch gut.
Futter, ohne nichts kommt nichts!
Futterreduzierung, z. B. keine Insekten mehr, könnte sie das davon abbringen weitere Jungköniginnen auf zuziehen?
Schade, schade, dass es nicht machbar ist, Ameisen in der Haltung zur Paarung zu verhelfen.
Das sind die Momente wo ich über den Sinn der Ameisenhaltung nachdenke, ob es überhaupt sein sollte, Ameisen in Gefangenschaft zuhalten.
An die 20 Jungköniginnen habe ich mittlerweile herausgefangen und sie im Gefrierfach von ihrem nutzlosen Dasein erlöst.
Ist einfach nur traurig.
Die Königinnen heraus zu fangen, eine ganz mühselige Angelegenheit, mehr als 3 – 5 pro Woche kommen nicht in die Arena.
Hier ein optischer Vergleich einer Camponotus singularis Königin und einer Messor cephalotes Königin.
Beide Königinnen sind annähernd gleich groß, auffällig die Flügelgröße der Messor cephalotes.
Was jetzt weiterhin machen?
Jungköniginnen sind noch in größerer Anzahl im Nest vorhanden
und wie es aussieht ziehen sie schon wieder neue auf, jedenfalls wachsen die jetzt schon übergroßen Larven weiter.
Ein Gedanke, vielleicht machen sie bald eine Art Ruhepause und die Brutaufzucht pausiert.
So wie es sich momentan entwickelt, kann ich mich von dem Gedanken verabschieden.
Den ganzen Sommer über gab es keine Heizung, weder im Nest noch in der Arena.
Mittlerweile liegen die Raumtemperaturen im Bereich 21 – 23°C, es stört sie nicht, machen einfach munter weiter.
Nicht nur mit ihrer Brutaufzucht, nein auch in der Arena herrscht ständig Ameisenaktion.
Immer emsig dabei Futter einzutragen, derzeit sind das wieder Mehlkäferlarven.
Zikaden gehen gerade auch gut.
Futter, ohne nichts kommt nichts!
Futterreduzierung, z. B. keine Insekten mehr, könnte sie das davon abbringen weitere Jungköniginnen auf zuziehen?
- Wolfgang
- Administrator
- Beiträge: 422
- Registriert: Di 18. Okt 2016, 20:16
- Kontaktdaten:
- Wolfgang
- Administrator
- Beiträge: 422
- Registriert: Di 18. Okt 2016, 20:16
- Kontaktdaten:
#74
Messor cephalotes futtern wieder!
Wenn Ihr Euch jetzt fragt wieso das, das haben sie doch immer gemacht.
Wie vorab schon angedacht haben sie keine Insekten mehr bekommen.
Nach etwa 14 Tagen die ersten Reaktionen.
Nicht die erwartete Einstellung der Aufzucht der übergroßen Larven, nein sie tragen tote Riesenlarven auf den Müll.
Ob das jetzt mit dem Entzug des Insektenfutters zusammenhängt, könnte nur vermutet werden, sicher ist das nicht.
Wie auch immer, nachdem sie jetzt schon 6 Larven entsorgt haben, ist es nicht mein Anliegen das weiter auszuloten.
Schauen wir mal ob das Larvensterben jetzt wieder endet.
Platz im Nest wird immer knapper, wohin mit all der Brut und die dicken Jungkönigin machen sich auch nicht gerade dünne.
Messor cephalotes sind erfinderisch, das was sich an Körnern ins Nest tragen lässt, lässt sich auch wieder raus tragen.
Ihren Körnervorrat lagern sie jetzt in der Arena unter einer knorrigen Wurzel.
Dieser kleine Rest, nicht mal der Tagesbedarf, ist alles was sie im Nest belassen haben.
Ein weiteres Ereignis deutet sich an, davon mehr so wie sich die Beobachtung als gesichert erweist.
Bilder dieser schönen Ameisenart.
Wenn Ihr Euch jetzt fragt wieso das, das haben sie doch immer gemacht.
Wie vorab schon angedacht haben sie keine Insekten mehr bekommen.
Nach etwa 14 Tagen die ersten Reaktionen.
Nicht die erwartete Einstellung der Aufzucht der übergroßen Larven, nein sie tragen tote Riesenlarven auf den Müll.
Ob das jetzt mit dem Entzug des Insektenfutters zusammenhängt, könnte nur vermutet werden, sicher ist das nicht.
Wie auch immer, nachdem sie jetzt schon 6 Larven entsorgt haben, ist es nicht mein Anliegen das weiter auszuloten.
Schauen wir mal ob das Larvensterben jetzt wieder endet.
Platz im Nest wird immer knapper, wohin mit all der Brut und die dicken Jungkönigin machen sich auch nicht gerade dünne.
Messor cephalotes sind erfinderisch, das was sich an Körnern ins Nest tragen lässt, lässt sich auch wieder raus tragen.
Ihren Körnervorrat lagern sie jetzt in der Arena unter einer knorrigen Wurzel.
Dieser kleine Rest, nicht mal der Tagesbedarf, ist alles was sie im Nest belassen haben.
Ein weiteres Ereignis deutet sich an, davon mehr so wie sich die Beobachtung als gesichert erweist.
Bilder dieser schönen Ameisenart.
- Wolfgang
- Administrator
- Beiträge: 422
- Registriert: Di 18. Okt 2016, 20:16
- Kontaktdaten:
#75
Auch wenn ich es gerne anders gehabt hätte, jetzt ist es amtlich, es werden tatsächlich erneut Jungköniginnen aufgezogen.
Die anfängliche Hoffnung, dass es richtig große Majorarbeiterinnen werden könnten, von dem es im Volk nur 2 gibt, verflogen.
Die anfängliche Hoffnung, dass es richtig große Majorarbeiterinnen werden könnten, von dem es im Volk nur 2 gibt, verflogen.
- Wolfgang
- Administrator
- Beiträge: 422
- Registriert: Di 18. Okt 2016, 20:16
- Kontaktdaten:
#77
Noch immer lungern etliche Jungköniginnen vom letzten Schlupf im Nest herum,
da schlüpfen schon wieder neue.
Diese sind deutlich kleiner, mögliche Ursache dafür, die von mir zeitweise ausgesetzte Insektenfütterung.
da schlüpfen schon wieder neue.
Diese sind deutlich kleiner, mögliche Ursache dafür, die von mir zeitweise ausgesetzte Insektenfütterung.
- Wolfgang
- Administrator
- Beiträge: 422
- Registriert: Di 18. Okt 2016, 20:16
- Kontaktdaten:
#78
Eine doch mehr als sonderbare Entwicklung
Als ich mir vor 3 Wochen den Larvenbestand genauer angeschaut hatte, war ich der Ansicht, dass sie eine Ruhepause einlegen.
Viele, unzählige kleine Larven an denen kein Wachstum ersichtlich war, die Larven die sie weiterhin aufziehen, alles Jungköniginnenlarven.
Messor cephalotes verstehen es immer noch mich zu überraschen.
Aus den kleinen Larven ziehen sie, für Messor cephalotes überwiegend allerkleinste Arbeiterinnen auf und diese in größerer Anzahl.
Mittlerweile sind etliche Puppen vorhanden.
Was jetzt richtig abgeht, die Jungköniginnenaufzucht, wo das noch hinführen soll, mir ein Rätsel.
An diesen Larven bereits erkennbar, alles Jungköniginnenlarven.
Na dann kann das Weihnachtsfest ja kommen.
Und schon wieder eine Messor cephalotes Königin geschlüpft.
Als ich mir vor 3 Wochen den Larvenbestand genauer angeschaut hatte, war ich der Ansicht, dass sie eine Ruhepause einlegen.
Viele, unzählige kleine Larven an denen kein Wachstum ersichtlich war, die Larven die sie weiterhin aufziehen, alles Jungköniginnenlarven.
Messor cephalotes verstehen es immer noch mich zu überraschen.
Aus den kleinen Larven ziehen sie, für Messor cephalotes überwiegend allerkleinste Arbeiterinnen auf und diese in größerer Anzahl.
Mittlerweile sind etliche Puppen vorhanden.
Was jetzt richtig abgeht, die Jungköniginnenaufzucht, wo das noch hinführen soll, mir ein Rätsel.
An diesen Larven bereits erkennbar, alles Jungköniginnenlarven.
Na dann kann das Weihnachtsfest ja kommen.
Und schon wieder eine Messor cephalotes Königin geschlüpft.
- Wolfgang
- Administrator
- Beiträge: 422
- Registriert: Di 18. Okt 2016, 20:16
- Kontaktdaten:
#79
Ein absolutes Highlite
Selten aufzufinden im Gewimmel der Arbeiterinnen.
Immer noch schnell auf den Beinen die Altkönigin, mit anderen Worten, kaum kommt sie ins Licht ist sie auf der Flucht.
Begegnungen Alt- und Jungkönigin.
Was habe ich doch für ein Glück, dass es sich nicht so entwickelt wie bei Messor barbarus.
Das sich Jungköniginnen ihre Flügel abbrechen und eine Zeitlang im Volk weiterleben.
Wie sich Jungköniginnen ihre Flügel abbrechen, ein kleines Video.
Eine noch nicht richtig ausgefärbte Majorarbeiterin.
Immer gerne genommen, Eigelb
Selten aufzufinden im Gewimmel der Arbeiterinnen.
Immer noch schnell auf den Beinen die Altkönigin, mit anderen Worten, kaum kommt sie ins Licht ist sie auf der Flucht.
Begegnungen Alt- und Jungkönigin.
Was habe ich doch für ein Glück, dass es sich nicht so entwickelt wie bei Messor barbarus.
Das sich Jungköniginnen ihre Flügel abbrechen und eine Zeitlang im Volk weiterleben.
Wie sich Jungköniginnen ihre Flügel abbrechen, ein kleines Video.
Eine noch nicht richtig ausgefärbte Majorarbeiterin.
Immer gerne genommen, Eigelb
- Wolfgang
- Administrator
- Beiträge: 422
- Registriert: Di 18. Okt 2016, 20:16
- Kontaktdaten:
#80
Nicht immer läuft alles rund
Wir Ameisenhalter stellen Überlegungen an, wie wir es hinbekommen, unsere Ameisen gut zu halten.
Die Natur selber bekommt das auch nicht immer geregelt.
Eine, der in den letzten Tagen geschlüpften Jungköniginnen meiner Messor cephalotes, schlüpfte verkrüppelt.
Verkrüppelte Flügel, Teile der letzten Puppenhaut wurden nicht entfernt.
Wie bei Ameisen oftmals üblich, nicht gesunde oder lebensfähige Ameisen werden aus dem Nest transportiert, gezerrt.
Ist sehr schade, allerdings in Anbetracht dessen, das eh nichts werden kann aus Jungköniginnen dieser Art in Gefangenschaft, sicherlich weniger tragisch.
Der Vollständig halber sein noch angemerkt, die Verkrüppelung kann auch eine Folge von Haltungsfehlern sein.
Zu trocken, zu feucht, unpassende Temperaturen, nicht immer ausreichend das passende Futter, alles Möglichkeiten.
Die Jungköniginnenaufzucht, die sie weiterhin massiv betreiben, führt dazu, das kaum noch Arbeiterinnen aufgezogen werden, nur noch die ganz kleinen, wie vorab schon berichtet.
Dadurch, wie auch schon geschrieben, dass es Todesfälle bei den Arbeiterinnen gibt, hat sich die Arbeiterinnenanzahl auf etwa 2000 eingependelt.
Wenn sich das zukünftig nicht ändert, wird das Volk nicht besonders groß.
Wir Ameisenhalter stellen Überlegungen an, wie wir es hinbekommen, unsere Ameisen gut zu halten.
Die Natur selber bekommt das auch nicht immer geregelt.
Eine, der in den letzten Tagen geschlüpften Jungköniginnen meiner Messor cephalotes, schlüpfte verkrüppelt.
Verkrüppelte Flügel, Teile der letzten Puppenhaut wurden nicht entfernt.
Wie bei Ameisen oftmals üblich, nicht gesunde oder lebensfähige Ameisen werden aus dem Nest transportiert, gezerrt.
Ist sehr schade, allerdings in Anbetracht dessen, das eh nichts werden kann aus Jungköniginnen dieser Art in Gefangenschaft, sicherlich weniger tragisch.
Der Vollständig halber sein noch angemerkt, die Verkrüppelung kann auch eine Folge von Haltungsfehlern sein.
Zu trocken, zu feucht, unpassende Temperaturen, nicht immer ausreichend das passende Futter, alles Möglichkeiten.
Die Jungköniginnenaufzucht, die sie weiterhin massiv betreiben, führt dazu, das kaum noch Arbeiterinnen aufgezogen werden, nur noch die ganz kleinen, wie vorab schon berichtet.
Dadurch, wie auch schon geschrieben, dass es Todesfälle bei den Arbeiterinnen gibt, hat sich die Arbeiterinnenanzahl auf etwa 2000 eingependelt.
Wenn sich das zukünftig nicht ändert, wird das Volk nicht besonders groß.