Messor cephalotes Ameisenhaltungsbericht
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#21
Messor cephalotes junge Majorarbeiterinnen
Weitere, kleinere Majorarbeiterinnen sind geschlüpft.
Schon beeindruckend diese großen Köpfe, die sich durch die jetzt noch orangene Färbung besonders deutlich hervortuen.
Echt tolle Ameisen, mal schauen was noch kommt.
Weitere, kleinere Majorarbeiterinnen sind geschlüpft.
Schon beeindruckend diese großen Köpfe, die sich durch die jetzt noch orangene Färbung besonders deutlich hervortuen.
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#23
Ist immer schön wenn es mit der Ameisenhaltung voran geht, auf Messor cephalotes trifft das besonders zu.
Eine anfangs doch schleppende Entwicklung mit zu verfolgen wie sie Fahrt aufnimmt.
Im Nestbereich ist ja schon richtig was los.
In der Arena bleibt es überwiegend noch beim Abwarten.
Neulich hatten sich einige Ameisen am Wasser eingefunden, in ihrem Gefolge eine mittelgroße Majorarbeiterin.
Völlig unerwartet, gab es sonst noch nie.
Noch ein Video
Eine anfangs doch schleppende Entwicklung mit zu verfolgen wie sie Fahrt aufnimmt.
Im Nestbereich ist ja schon richtig was los.
In der Arena bleibt es überwiegend noch beim Abwarten.
Neulich hatten sich einige Ameisen am Wasser eingefunden, in ihrem Gefolge eine mittelgroße Majorarbeiterin.
Völlig unerwartet, gab es sonst noch nie.
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#24
Messor cephalotes Majorarbeiterin
174 173 172 171
Diese Ameise ist die derzeit größte Arbeiterin, viel größere Majorarbeiterinnen wird es wohl nicht geben.
Überwiegend ist bei diesen Messor cephalotes Volk weiterhin nur wenig in der Arena zu beobachten.
Diese Majorarbeiterin fällt dabei etwas aus der Norm, sie ist unternehmungslustig.
Mehrfach am Tag durchstreift sie die kleine Arena, ist dabei äußert launisch, hier stört sie sich an der Heizfolie des Nestes.
An Futter gibt es derzeit mittelgroße Grillen, wovon ich eine größere Anzahl gekauft habe.
Naja Abwechslung kann nie schaden.
Pro Tag werden davon 6 Stück verkonsumiert, Tendenz deutlich steigend.
Im Nest ist es deutlich voller.
178 177 176 175
174 173 172 171
Diese Ameise ist die derzeit größte Arbeiterin, viel größere Majorarbeiterinnen wird es wohl nicht geben.
Überwiegend ist bei diesen Messor cephalotes Volk weiterhin nur wenig in der Arena zu beobachten.
Diese Majorarbeiterin fällt dabei etwas aus der Norm, sie ist unternehmungslustig.
Mehrfach am Tag durchstreift sie die kleine Arena, ist dabei äußert launisch, hier stört sie sich an der Heizfolie des Nestes.
An Futter gibt es derzeit mittelgroße Grillen, wovon ich eine größere Anzahl gekauft habe.
Naja Abwechslung kann nie schaden.
Pro Tag werden davon 6 Stück verkonsumiert, Tendenz deutlich steigend.
Im Nest ist es deutlich voller.
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#26
Messor cephalotes Ortsveränderung
In den letzten Tagen sind sie zweimal umgezogen, wie kann das gehen?
Der erste Umzug war in etwas ein Zwangsumzug, so richtig konnten sie nichts dafür.
In den letzten Tagen waren sie nicht nur überwiegend in der Nacht aktiv, auch am Tage war ordentlich was los in ihrer Miniarena.
Da habe ich mir gedacht, ich versuche es mal mit mehr Auslauf.
Das passte sich zudem gut, da ich die Arena meiner ehemaligen Aphaenogaster texana Haltung gerade aufgearbeitet hatte.
Wie sich eine schon mal gebrauchte Anlage aufarbeiten lässt, ist Euch sicherlich bekannt.
Alles was sich rausräumen lässt, entfernen und dann gründlich sauber machen (Aussaugen & mit Wassertuch reinigen)
Wo es nötig tut, Bodenbereiche ausbessern wie z. B. neuer Lehmanstrich oder Heilerdeanstrich.
Alle entfernten Einrichtungsgegenstände in Wasser einweichen und danach gründlich reinigen.
Nach der Trocknung wieder rein in die Anlage.
Das eventuell mögliche Gerüche einer Neubesiedelung entgegenstehen, darüber braucht Ihr Euch keine Gedanken zu machen, selbst eine gar nicht gereinigte Anlage wäre für Ameisen nicht abschreckend.
Bei Messor Arten könnte ich mir durchaus vorstellen, dass sie an dem Müll der vorigen Art, noch so ihre Freude hätten.
Um zum Thema zurück zu kommen, doppelter Umzug?
War relativ einfach, habe ihren Nestblock einfach in die große Anlage gestellt.
Wenn Ihr jetzt meint, das geht einfach nicht so, schaut hier.
Solltet Ihr Euch jetzt fragen, wozu die Klammer?
Da muss ich etwas weiter ausholen.
Im Allgemeinen sind Messor – Arten keine guten Kletterer, jedenfalls wenn sich das auf Glasflächen bezieht.
In der Natur sind sie durchaus in der Lage Pflanzenstängel zu erklimmen, wie komme ich jetzt nur zu der Klammer zurück?
Um ihnen die Nestheizung weiter zu erhalten, habe ich das Zuführungskabel der Nestfolienheizung um eine Holzleiste gewickelt.
Jetzt wird klar wofür die Klammer, damit das Kabel nicht abrutscht.
Weitere Bilder
Noch eine Anmerkung zum Kabel, das ist mit Paraffinöl behandelt, sicher ist sicher.
Ohne Nestheizung sieht das so aus.
Hat mich doch etwas überrascht wie ich sie bei diesen Tätigkeiten beobachten musste.
Was soll das denn jetzt?
In den letzten Tagen sind sie zweimal umgezogen, wie kann das gehen?
Der erste Umzug war in etwas ein Zwangsumzug, so richtig konnten sie nichts dafür.
In den letzten Tagen waren sie nicht nur überwiegend in der Nacht aktiv, auch am Tage war ordentlich was los in ihrer Miniarena.
Da habe ich mir gedacht, ich versuche es mal mit mehr Auslauf.
Das passte sich zudem gut, da ich die Arena meiner ehemaligen Aphaenogaster texana Haltung gerade aufgearbeitet hatte.
Wie sich eine schon mal gebrauchte Anlage aufarbeiten lässt, ist Euch sicherlich bekannt.
Alles was sich rausräumen lässt, entfernen und dann gründlich sauber machen (Aussaugen & mit Wassertuch reinigen)
Wo es nötig tut, Bodenbereiche ausbessern wie z. B. neuer Lehmanstrich oder Heilerdeanstrich.
Alle entfernten Einrichtungsgegenstände in Wasser einweichen und danach gründlich reinigen.
Nach der Trocknung wieder rein in die Anlage.
Das eventuell mögliche Gerüche einer Neubesiedelung entgegenstehen, darüber braucht Ihr Euch keine Gedanken zu machen, selbst eine gar nicht gereinigte Anlage wäre für Ameisen nicht abschreckend.
Bei Messor Arten könnte ich mir durchaus vorstellen, dass sie an dem Müll der vorigen Art, noch so ihre Freude hätten.
Um zum Thema zurück zu kommen, doppelter Umzug?
War relativ einfach, habe ihren Nestblock einfach in die große Anlage gestellt.
Wenn Ihr jetzt meint, das geht einfach nicht so, schaut hier.
Solltet Ihr Euch jetzt fragen, wozu die Klammer?
Da muss ich etwas weiter ausholen.
Im Allgemeinen sind Messor – Arten keine guten Kletterer, jedenfalls wenn sich das auf Glasflächen bezieht.
In der Natur sind sie durchaus in der Lage Pflanzenstängel zu erklimmen, wie komme ich jetzt nur zu der Klammer zurück?
Um ihnen die Nestheizung weiter zu erhalten, habe ich das Zuführungskabel der Nestfolienheizung um eine Holzleiste gewickelt.
Jetzt wird klar wofür die Klammer, damit das Kabel nicht abrutscht.
Weitere Bilder
Noch eine Anmerkung zum Kabel, das ist mit Paraffinöl behandelt, sicher ist sicher.
Ohne Nestheizung sieht das so aus.
Hat mich doch etwas überrascht wie ich sie bei diesen Tätigkeiten beobachten musste.
Was soll das denn jetzt?
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#28
In der Vergangenheit hatte ich kaum bis gar keinen Erfolg mit der Verfütterung von gekochten Eigelb und Eiweiß.
Jetzt wo die Arbeiterinnenanzahl weiter gestiegen ist und viele Larven aufgezogen werden, interessieren sie sich dafür.
Jetzt wo die Arbeiterinnenanzahl weiter gestiegen ist und viele Larven aufgezogen werden, interessieren sie sich dafür.
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#30
Bei Messor cephalotes nach zu lesen, sie brauchen keine Winterruhe.
Was ist damit gemeint?
Die klassische Winterruhe unsere einheimischen Arten, mit tieferen Temperaturen bis hin zu 0°C und das mehrere Monate, eine abgeschwächte oder gar keine Ruhezeit?
Nachdem dieses Messor cephalotes, so wie ich meine, eine gute Entwicklung durchgemacht hat, stagniert die Brutentwicklung derzeit.
Es gibt zwar weiterhin Larven die sich verpuppen und die Königin legt weiterhin Eier.
Allerdings hat die Anzahl der Eier und Puppen deutlich abgenommen.
Auch die Larvenanzahl stagniert.
Körner haben sie genug gebunkert, das sie da kaum noch was eintragen ist verständlich.
Bedenklicher, Insekten (Heimchen, Fliegen, Mehlkäferpuppen) daran besteht erheblich weniger Interesse.
Soll das jetzt eine Ruhepause werden oder läuft sonst was falsch?
Was ist damit gemeint?
Die klassische Winterruhe unsere einheimischen Arten, mit tieferen Temperaturen bis hin zu 0°C und das mehrere Monate, eine abgeschwächte oder gar keine Ruhezeit?
Nachdem dieses Messor cephalotes, so wie ich meine, eine gute Entwicklung durchgemacht hat, stagniert die Brutentwicklung derzeit.
Es gibt zwar weiterhin Larven die sich verpuppen und die Königin legt weiterhin Eier.
Allerdings hat die Anzahl der Eier und Puppen deutlich abgenommen.
Auch die Larvenanzahl stagniert.
Körner haben sie genug gebunkert, das sie da kaum noch was eintragen ist verständlich.
Bedenklicher, Insekten (Heimchen, Fliegen, Mehlkäferpuppen) daran besteht erheblich weniger Interesse.
Soll das jetzt eine Ruhepause werden oder läuft sonst was falsch?